Fakten

52 mal Mund auf und staunen - Achtung wird fortgeführt!



52.
Nach der Hochrechnung des "Instituts der deutschen Wirtschaft" (IW) würde das Bruttoinlandsprodukt, Gradmesser für die wirtschaftliche Leistung des Landes, um jährlich 0,1 Prozentpunkte anziehen, wenn sich die Qualifikationsunterschiede zwischen Bürgern mit und ohne ausländische Wurzeln halbieren ließen. Abzüglich aller Kosten käme bis 2050 ein volkswirtschaftlicher Ertrag von 164 Milliarden Euro heraus.
aus: Süddeutsche Zeitung, 21.05.2010


51.
Auf Öffentlichkeitswirksamkeit zielende integrationspolitische Initiativen der Bundesregierung sind Zuwanderern weniger bekannt als der Mehrheitsbevölkerung. Insbesondere die Deutsche Islam Konferenz (DIK) ist der Hälfte der Zuwanderer unbekannt, gut bekannt ist sie nur 11%. Auch bei den muslimischen Zuwanderern haben 43% noch nie davon gehört. Besonders bedenklich erscheint, dass in Deutschland geborene Muslime die DIK mit 47% sogar noch weniger kennen als selbst zugewanderte Muslime (42%). Bei den muslimischen Befragten türkischer Herkunft ist die erste Generation besser über diese informiert als die zweite.
aus: Katholische Jugendsozialarbeit (KJS), Newsletter vom 19.04.2010


50.
Mit Abstand am schlechtesten integriert sind Zuwanderer mit türkischem Hintergrund. Obwohl knapp die Hälfte von ihnen bereits hier geboren ist, haben nur 32 % einen deutschen Pass, nur 5 % gehen eine Ehe mit Einheimischen ein. Jeder Dritte hat keinen Schulabschluss und nur 14 % machen Abitur.
aus: „Ungenutzte Potentiale“ - eine Untersuchung des Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung zum Stand der Integration in Deutschland / 26.01.2009


49.
Demgegenüber ergab die sehr differenzierte Sinus-Studie über Migranten-Milieus in Deutschland folgende "Sachdienliche Hinweise" zur Integration der Deutschtürken:
• 73% der Befragten mit türkischem Migrationshintergrund leben gerne in Deutschland (31 Prozent sogar sehr gerne).
• 75 Prozent fühlen sich mit Deutschland stark oder sehr stark verbunden.
• 68 Prozent verfügen nach eigener Angabe über gute oder sehr gute deutsche Sprachkenntnisse.
• 75 Prozent verwenden Deutsch als Verkehrssprache im engeren Freundes- und Bekanntenkreis.
• 84 Prozent stimmen der Aussage zu: Ohne die deutsche Sprache kann man als Zuwanderer in Deutschland keinen Erfolg haben.
Näheres zur Studie siehe hier: http://www.sinus-sociovision.de/


48.
Eine Umfrage unter in Deutschland lebenden Muslimen ergab: Muslime in Deutschland mögen die Polizei! Auf einer Beliebtheitsskala von nichtmuslimischen Persönlichkeiten und Organisationen führt die Polizei mit 20 % vor Bundespräsident Horst Köhler (9 %) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (6 %).
aus einer Pressemitteilung des "Islam Echo" vom 18. August 2008


47.
42% der Deutschen sind nicht in der Lage, ein einzelnes Menschenrecht zu benennen.
aus: DAMID, Nr. 5 2008]


46.
Das Oberlandesgericht Zweibrücken hat im Sommer 2007 entschieden, dass nach iranischem Recht vereinbartes Brautgeld vor einem deutschen Gericht eingeklagt werden kann (Az. 5 UF 74/05). Der Spruch basiert auf dem immer noch gültigen Niederlassungsabkommen zwischen dem Deutschen Reich und dem Kaiserreich Persien aus dem Jahr 1929.


45.
Im Durchschnitt zahlen die 7 Mio. Ausländer in Deutschland nach einer neuen Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) für das Wirtschaftsmagazin ,Capital' pro Kopf 1.840 Euro mehr Steuern und Beiträge an die öffentlichen Kassen, als sie an Transferleistungen erhalten. Jede/r zahlt durchschnittlich 7.390 Euro an den Staat und erhielt öffentliche Leistungen in Höhe von 5.550 Euro.
aus: news aktuell - Presseportal vom 24.09.2006


44.
Wussten Sie, dass eine "befristete Aufenthaltserlaubnis" in Belgien, Spanien und anderen EU-Ländern kostenlos ist? In Deutschland müssen 51 Euro hingelegt werden. "Spitzenreiter" in Abzocken sind die Niederlande: 430 Euro!!!
aus: DGB Bildungswerk "Forum Migration", Juni 2004


43.
Deutschlands freundlichste Ausländerbehörden befinden sich zurzeit in Bochum, in Kassel und Regensburg. Zumindest bekommen diese Behörden den gleichnamigen Preis, der für besonders aufgeschlossenes, flexibles und hilfsbereites Verhalten gegenüber ausländischen Wissenschaftlern und Studierenden verliehen wird. Er wird von der Humboldt-Stiftung und dem Stifterverband für die deutsche Wissenschaft vergeben und ist dotiert mit jeweils 25.000 Euro.
März 2004


42.
Ohne die Zuwanderung von Migranten und Aussiedlern hätte Deutschland heute nicht 82, sondern lediglich 55 Millionen Einwohner.
Aussage eines Vertreters des Institutes für Bevölkerungsforschung gegenüber den Mitgliedern des Innenausschusses (April 2003). Berechnungsgrundlage ist die Entwicklung/Prognose nach dem 2. Weltkrieg bis 2015.


41.
Eine junge Muslimin bekommt nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Mainz (AZ 1 L 98/03.MZ vom 6.3.03) keine Sozialhilfe mehr, da sie sich weigert, ihre Vollverschleiherung abzulegen. Damit ist sie auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr vermittelbar und habe ihre Hilfsbedürftigkeit selbstverschuldet.
aus: "Migration u. Bevölkerung", Humbold-Uni Berlin, Heft 3/03


40.
"Lebt im Falle einer Mehrehe bereits ein Ehegatte gemeinsam mit dem Zusammenführenden im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats, gestattet der betreffende Mitgliedstaat nicht die Familienzusammenführung eines weiteren Ehegatten."
März. 2003 - aus der Pressemitteilung des Europarates zur Einigung auf eine Richtlinie "Recht auf Familienzusammenführung"


39.
Über 20 Prozent der in der Schweiz lebenden Bevölkerung sind Ausländer. Damit hat dies Land neben Luxemburg den höchsten Ausländeranteil Europas. Ende November 2002 versuchten Rechtspopulisten, eine radikale Verschärfung des Asylrechts zu erreichen. Eine Volksabstimmung darüber sprach sich gegen eine Verschärfung aus.
Jan. 2003


38.
Die katholische Kirche schätzt, dass sich zwischen 500.000 und einer Million illegal eingereiste Menschen in Deutschland aufhalten. Eine Verschluss-Sache des Bundesnachrichtendienstes geht davon aus, dass täglich mehr als 1.000 MigrantInnen illegal in den EU-Raum gelangen.
Dez. 2002


37.
Seit der Bundestagswahl im Sept. 2002 sitzen 603 gewählte Volksvertreter im Bundestag. Davon sind 5 ausländischer Herkunft. Das sind 0,8%.


36.
Amnesty International berichtet, dass auch im Jahr 2002 noch in 111 Ländern der Welt gefoltert wird. 30% der Flüchtlinge, die Deutschland erreichen, haben am eigenen Leib Folter erleiden müssen und sind dadurch schwer traumatisiert.


35.
Der deutsche Gartenzwerg ist übrigens türkisches Kulturgut. Die ersten Vorläufer dieses Symbols des typisch deutschen Vorgartens kamen aus der Türkei. Dort arbeiteten im 13. Jahrhundert Pygmäen-Sklaven im Bergbau, denen die Türken Steinfiguren nachbildeten, um ihre Kräfte magisch zu bannen. Von dort brachten Venezianer die Figuren mit, die erst im 15. Jahrhundert über Italien in deutsche Gegenden gelangten.
[aus: AKBV-Jugend Ingolstadt: Schüler/innen der Herschelschule und vom Chr.-Scheiner-Gymn. forschen "Lebensläufe "Typisch Deutsch"]


34.
Kaum jemand spricht von den Abwanderungen aus Deutschland. Werden diese aber den Zuwanderungen gegenübergestellt, ergibt sich, dass im Jahr 2000 sage und schreibe 86.000 mehr Menschen nach Deutschland gekommen sind als Abwanderungen gezählt wurden. Das sind etwa 0,107%.


33.
Mit einem Ausländeranteil von über 35 % (35,6 %) liegt Luxemburg mit Abstand an der Spitze der Mitgliedstaaten der Europ. Union. Bei einer Gesamteinwohnerzahl von rund 430.000 beläuft sich die Zahl der ausländischen Wohnbevölkerung auf rund 153.000 (1999) - und dies bei steigender Tendenz.
Quelle: AiD, Dez. 2001


32.
"LAW und ORDER sind SPD-Werte"
Otto Schily auf dem SPD-Parteitag in Nürnberg (Nov. 2001)


31.
61% der türkischen Jugendlichen bezeichnen das emotionale Verhältnis zur Mutter und 51% das zum Vater als gut. Bei den deutschen Jugendlichen sind die Zahlen deutlich niedriger: 42% zur Mutter und 33% zum Vater.
aus dem Bericht der Süßmuth-Kommission


30.
Seit Mitte der 90er Jahre gehören afghanische Flüchtlinge zur Hauptgruppe der Asylsuchenden in Europa. Deutschland verweigerte ihnen noch bis kurz vor den Terroranschlägen von New York politisches Asyl. Das Terrorregime der Taliban reichte nicht aus, die Anerkennung als politisch Verfolgte/r in der Bundesrepublik zu bekommen.


29.
Das Boot ist voll ??? Jährlich befinden sich weltweit 22.000.000 Menschen auf der Flucht. In Deutschland stellten im letzten Jahr 78.760 Menschen einen Asylantrag. Das sind 0,098% unserer Bevölkerung !!!
aus der Presseerklärung von PRO ASYL anlässlich der Verleihung des Aachener Friedenspreises am 01.09.01


28.
- "Verfassungsrechtlich bedenklich"
- "nicht sachgerecht"
- "erhebliche Verschärfungen gegenüber geltendem Recht"
- "nicht europatauglich"
Kommentare des Bundesjustizministerium zum Entwurf von Otto Schily für ein Zuwanderungsgesetzim Sept. 2001


27.
Weltweit sind zwischen 6 und 10 Mio. Kinder und Jugendliche auf der Flucht. Nach Schätzungen des UNHCR entfallen dabei auf Deutschland rund 220.000 Jugendliche, davon 10.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.


26.
Im nordrhein-westfälischen Abschiebegefängnis Büren sitzen nicht nur Menschen in Haft, die keine Straftat begangen haben (das ist auch in anderen Abschiebegefängnissen der Fall!), nein, in Büren müssen sie auch noch dafür bezahlen. Diese Regelung stützt sich darauf, dass nach dem Ausländergesetz Abschiebehäftlinge grundsätzlich alle Kosten ihrer Haft und der Abschiebung zu tragen haben. Die Summe liegt zwischen 2.000 und 25.000 DM. Die Vollzugsanstalt konfisziert alle Gelder, die der Häftling bei sich hatte, die seine Angehörigen für ihn auf sein JVA-Konto einzahlen und bis zu vier Siebtel seines Arbeitslohns, den er für Arbeiten in der Haftanstalt erhält.
Aus einem Interview der "JUNGEN WELT" mit Frank Gockel, Pressesprecher der "Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren" e.V. am 06.07.2001


25.
Kirchenasyl in Deutschland kann mit einer positiven Bilanz aufwarten: in den letzten 5 Jahren waren drei von vier Fällen für die Betroffenen erfolgreich. In mehr als 200 Gemeinden wurde rund 900 Menschen Schutz vor drohender Abschiebung gewährt.


24.
Mehr als 10.000 von insgesamt 310.000 Bundeswehrsoldaten sind ausländischer Herkunft.
Stand: Mitte 2001


23.
Ende Mai 2001 heiratete Altbundeskanzler Kohls jüngster Sohn Peter in Istanbul seine türkische Freundin Elif Sözen. Während der Feier hielt Kohl Senior eine Rede, in der er sich für seine früheren Vorurteile der Türkei gegenüber entschuldigte. Er habe vorschnell geurteilt und Unrecht gehabt, sagte er nach Presseberichten.


22.
"Jugendliche in Lebenslagen mit besonders starker Desintegration sind für rechtsextreme Attitüden und Straftaten eben nicht anfälliger als sozial integrierte Jugendliche"
und
"... knapp die Hälfte der Bevölkerung hat eine nationalistische Haltung... Ähnlich verbreitet ist auch das Gefühl der Bedrohung der eigenen materiellen Existenz und kulturellen Identität durch 'zu viele Ausländer'."
Erkenntnisse der "Sinus-Studie 2000", zitiert nach IDA Überblick Nr. 1/2001


21.
52% aller in Deutschland lebenden Moslems sind der Ansicht, dass unser Grundgesetz durchaus mit dem Koran vereinbar ist. Vor einem Jahr - 2000 - waren es nur 36%.

"Die Zahl ganz weißer Menschen in der Welt ist verhältnismäßig sehr klein. Ganz Afrika ist schwarz oder dunkel auch ganz Amerika, außer den Neuankömmlingen. Und in Europa haben wir bei den Spaniern, Italienern, Franzosen, Russen und Schweden das, was wir gewöhnlich eine dunkle Hautfarbe nennen. So sind auch die Deutschen dunkel, mit Ausnahme allein der Sachsen, die mit den Engländern die Hauptmasse der weißen Bevölkerung auf der Erdoberfläche ausmachen. Ich wollte, es wären ihrer mehr."
Zitat von Benjamin Franklin, zitiert nach Daniel Cohn-Bendit, der Franklin eigentlich für einen klugen Menschen hält und meint, dass dies Zitat zeige, "dass auch angeblich Kluge, konfrontiert mit dem Phänomen der Einwanderung, bisweilen aus der Rolle geraten und Wahnideen verfallen können".


20.
Wussten Sie, dass bereits im Jahre 1993 sechzig renommierte deutsche Wissenschaftler in ihrem "Manifest der 60" forderten, dass in Deutschland endlich eine ernsthafte Diskussion über eine Zuwanderung von Migranten erfolgen müsse, um geeignete Konzepte für deren Gestaltung zu entwickeln? 8 Jahre später scheint das bei der Politik angekommen zu sein?!


19.
Kleinere Staaten in Europa nehmen proportional zu ihrer Bevölkerung bedeutend mehr Flüchtlinge auf als die Bundesrepublik. Sowohl im Jahr 1999 als auch in 2000 lag Deutschland gemessen an seiner Einwohnerzahl erst an 12. (!) Stelle.


18.
Obwohl die rechtsextremen Einstellungen in der EU zunehmen, werden Minderheitengruppen und Immigranten von immer mehr EU-Bürgern als Bereicherung empfunden. Im letzten Jahr stieg die Quote derjenigen, die eine multikulturelle Gesellschaft befürworten, von 33 auf 48 Prozent.


17.
Eine aktuelle Studie der vereinten Nationen (Ende 2000) über die Bevölkerungsentwicklung in Europa sieht ohne Zuwanderung für die Sozialversicherungssysteme in Deutschland schwarz. Der Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung führt zu Arbeitskräftemangel. Das wiederum würde bedeuten, dass die Menschen erst mit 77 Jahren in Rente gehen können.


16.
Zuwanderer, die sich in Deutschland selbständig machen, (nach Angaben des RWI ca. 280.000) erwirtschaften jährliche Umsätze von mehr als 35 Milliarden Mark und beschäftigen über 160.000 Arbeitnehmer


15.
Nach einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) gibt es auf dem Arbeitsmarkt kaum Konkurrenz zwischen ausländischen und deutschen Arbeitnehmern. So arbeiten die 2,1 Millionen in Deutschland beschäftigen Zuwanderer mehrheitlich als un- und angelernte Arbeiter in den Wirtschaftsbereichen Hotel- und Gaststättengewerbe, Abfallbeseitigung und Reinigungsgewerbe, sowie im verarbeitenden Gewerbe auf niedrigem Lohnniveau.


14.
Bundespräsident Rau stellte in seiner vielbeachteten Rede am 12.05.2000 in Berlin folgende Tatsachen fest:
• 30 Prozent aller Kinder in deutschen Schulen stammen aus zugewanderten oder vor kurzem eingebürgerten Familien.
• In den Jahren 1990 bis 98 baten rund die Hälfte aller Asylbewerber innerhalb der EU in Deutschland um Asyl. 1999 war es nur noch ein Viertel.
• In den letzten Jahren haben allein Türken etwa 50.000 Betriebe in Deutschland gegründet und dabei 200.000 Arbeitsplätze geschaffen.


13.
Deutschland ist kein sicheres Drittland
Ein britisches Gericht stufte 1999 Deutschland und Frankreich als "Nicht-sichere-Drittländer" ein. Dies gilt zumindest zunächst im Falle von 3 Betroffenen, die in Großbritannien um Asyl nachgesucht hatten. Es ging dabei um einen Tamilen, eine Somalierin und einen Algerier, die alle keine Verfolgung durch Behörden ihres Landes zu befürchten hatten, sondern von Terroristen bzw. einem Familienclan. Somit wird ihnen nach deutschem und französischem Recht kein Asyl gewährt. Da nach britischen Gesetzen auch eine Verfolgung durch nichtstaatliche Stellen als Asylgrund akzeptiert wird, wurde in 2. Instanz die Grundsatzentscheidung getroffen, dass die betreffenden Asylbewerber nicht aus England abgeschoben werden durften. Somit werden zukünftig in Deutschland und Frankreich nicht anerkannte Asylbewerber, die danach in Großbritannien einen Antrag stellen, nicht unbedingt in ihr Heimatland abgeschoben. Dies ist eine Entscheidung gegen geltenden EU-Prinzipien, nach denen nur jeweils in einem Mitgliedsstaat der EU ein Asylantrag gestellt werden darf.


12.
Nicht integrationsfähig
Fast 60 Prozent der langfristig auf der Mallorca lebenden ca. 35.000 Deutschen beherrschen weder spanisch noch mallorquinisch, zitierte die Zeitung "El Dia de Baleares" eine Untersuchung des Geographie-Professors Pere Salva aus dem Jahr 1999. Darüber hinaus gaben 68 Prozent der befragten Deutschen an, sich in der Kultur und den lokalen Bräuchen nicht auszukennen. 40 Prozent zeigten sich in keiner Weise interessiert. Fast alle sehen regelmäßig deutsche Fernsehkanäle. Etwa die Hälfte schaut sich hin und wieder spanische Programme an.


11.
Die deutschen Opernhäuser haben vor einer weiteren Verschärfung bei der Erteilung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen für Ausländer gewarnt. Schon die jetzige Praxis sei im Hinblick auf das Engagement ausländischer Künstler besorgniserregend, betonte die Opernkonferenz auf ihrer jüngsten Tagung, wie Generalintendant Götz Friedrich von der Deutschen Oper Berlin als Konferenzvorsitzender laut der TAZ vom 2.3.99 sagte.


10.
Immer mehr Ausländer verlassen Deutschland. Erstmals seit 12 Jahren haben 1998 mehr Ausländer Deutschland verlassen als zugezogen sind. 615.000 sind zugezogen, 637.000 kehrten Deutschland den Rücken. Trotzdem hat sich die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer aufgrund von Geburten insgesamt von 7,314 auf 7,366 Mio erhöht.


9.
UNICEF beklagt, daß sich deutsche Firmen zuwenig um den internationalen Kampf gegen Kinderarbeit kümmern. Von 52 befragten Firmen hätten nur 22 geprüft, ob bei ihren Zulieferern aus Entwicklungsländern Kinderarbeit vorkommen. Nur 5 Firmen hätten sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt.


8.
Bereits seit 1953 existiert in Deutschland ein sogenanntes "Ausländerzentralregister", das inzwischen zu einem riesigen Datenpool mutiert ist. Im AZR sind 100 Mio. Daten über ca. 10 Mio. Ausländer gesammelt. Zugriff auf die Daten haben eine Vielzahl von Behörden, darunter auch ausländische und - besonders fatal - auch Nachrichtendienste.


7.
Seit 1993 sind 1.021 Flüchtlinge beim Versuch nach Europa einzureisen, zu Tode gekommen. Dabei handelt es sich nur um die dokumentierten Fälle; die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.


6.
Vor 35 Jahren wurden Ausländer in Deutschland noch geliebt. So bekam z.B. Armando Sa. Rodrigues im Jahre 1964, als er aus Portugal kommend im Kölner Hauptbahnhof den Zug verließ, als der Millionste "Gastarbeiter" ein Moped geschenkt.


5.
Deutsche im Osten und im Westen wurden nach ihrer Sympathie für Angehörige verschiedener Völker und Ethnien befragt. Zwar stimmten die jeweiligen Tendenzen überein, jedoch waren die einzelnen Ausprägungen sehr unterschiedlich: Im Osten sind z.B. Franzosen und Österreicher beliebter, im Westen dafür Russen und Amerikaner. In einem waren sich aber die Bürger aus den alten und neuen Bundesländern absolut einig: In der Ablehnung von Sinti und Roma, allgemein "Zigeuner" genannt. Hier stimmte sogar der Wert auf der Skala der Ablehnung überein. Das Europaparlament verfasste 1998 einen Bericht, in dem dargestellt wurde, wie die einzelnen Mitgliedsstaaten die Menschenrechte achten. Darin wird neben anderen Staaten auch die Bundesrepublik gerügt - wegen ihrer Asylpolitik.


4.
Die Stadt mit dem höchsten Ausländeranteil in Deutschland ist Frankfurt. Über 30% der Frankfurter sind Ausländer. Berlin steht erst auf Rang 14 mit einem Anteil von knapp 13%. Nimmt man allerdings die absoluten Zahlen, so liegt Berlin mit 449.500 Ausländern einsam an der Spitze.


3.
Ausländer in Deutschland zahlen jährlich ca. 100 Mrd. DM an Steuern und Sozialabgaben in die öffentlichen Kassen ein. Sie stabilisieren damit die Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungen und beteiligen sich an den Kosten des Staates, wie z.B. denen der deutschen Einheit.


2.
In den letzten Jahren war durchschnittlich jede 6. Heirat in Deutschland binational, d.h. es waren jeweils ein/e Deutsche/r und ein/e Ausländer/in beteiligt. Europaweit gibt es etwa 15 Mio. binationale Paare bzw. Familien.


1.
In Deutschland leben 7,3 Mio.Ausländer. Auf der Gegenseite haben sich aber 7 Mio. Deutsche im Ausland niedergelassen. Fast die Hälfte der in Deutschland lebenden Ausländer ist seit 10 und mehr Jahren hier ansässig. Knapp 2/3 der Migrantenkinder ist in der Bundesrepublik geboren worden.