Laufende Projekte

"Bau-Berufe-Greening"

Bau-Berufe-Greening ist ein Projekt des VIA e.V. in Kooperation mit dem Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH und dem Dachverband ÖkoBau NRW. Projektlaufzeit: 1.11.2015 bis 30.09.2019

Das Projekt „Bau-Berufe-Greening“, das seitens des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) wie auch seitens des Europäischen Sozialfonds (ESF) genehmigt wurde, hat zum 1.11.2015 gestartet. Die Projektdauer umfasst 4 Jahre.

Projektträger ist VIA e.V.: Verband für interkulturelle Arbeit e.V.
Das Ausbildungszentrum der Bauindustrie Kerpen (ABZ Kerpen) ist als Teilprojektpartner im Projekt „Bau-Berufe-Greening“ zuständig
> für die Querverbindungen zu ähnlichen Einrichtungen der Bauindustrie in anderen Bundesländern;
> für die Konzeption der Ausstellungen in deren Häusern und entsprechende Absprachen mit den anderen ABZs;
> für Konzeption von spezifischen Tagen zur Präsentation der Ausstellungen und entsprechende Ansprache von Jugendlichen;
> Kontakte zu Betrieben in ihrem Umfeld;
> Verbreitung von „Greening“-Aspekten in ihre „normalen“ Ausbildungsgänge.

Als weitere Kooperationspartner mit dabei sind:
> ABZ Essen
> ABZ Hamm
> Ausbildungszentrum Bau Mannheim
> Ausbildungszentrum Bau Karlsruhe
> Bau-ABC-Rostrup, Bad Zwischenahn
> Bildungswerk Bau Hessen-Thüringen e.V., EBL Frankfurt
> BauindustrieZentrum Wetzendorf
> BauindustrieZentrum Stockdorf
> Gemeinnützige Berufsförderungsgesellschaft der Württembergischen Bauwirtschaft mbH Stuttgart

Zielgruppe sind insbesondere junge Mernschen mit Migrationshintergrund, die unter 25 Jahre alt sind. Das Ziel hierbei ist die Erhöhung der Ausbildungsquoten.

„Primärziele des Projekts“ durch die Zusammenarbeit der Projektpartner sind
> Verankerung von ökologischen Aspekten in die spezifischen, bautypischen Ausbildungsgänge
> Schaffung von größerem Bewusstsein für ökologisches und nachhaltiges Bauen
> Stärkere Integration der Zielgruppe in wirtschaftliche und gesellschaftliche Strukturen

Link: Bau Berufe Greening




Angekommen in Dortmund und Duisburg
(aidd-Projekt)


Das Hauptziel de AIDD-Projektes ist es, durch verschiedene Maßnahmen in ausgewählten Stadtteilen von Dortmund und Duisburg die Benachteiligungen von Roma-Jugendlichen abzubauen und ihre Integration zu fördern. Die Erkenntnisse und Ergebnisse des Projektes werden kommunalen Entscheidungsträgern, die mit Integrationsmaßnahmen befasst sind, übermittelt.

Im Einzelnen geht es um:
• Abbau von Rassismus und Diskriminierung: Roma-Jugendliche unterliegen Diskriminierungen, Stigmatisierung und Rassismus. Dies geht von allen Bevölkerungsschichten aus, auch von türkischen Jugendlichen. Durch Information, Aufklärung und gemeinsame Aktivitäten von verschiedenen Jugendgruppen im Stadtteil werden diese Haltungen und Handlungen abgebaut.

• Abbau von Gewalt: In manchen Stadtteilen ist es zwischen den verschiedenen Jugendgruppen bereits zu Konflikten gekommen. Das wollen wir mit unseren Maßnahmen verhindern.

• Entwicklung von Selbstbewusstsein und gemeinsamen Perspektiven: Mit unseren Maßnahmen wollen wir das Selbstbewusstsein des/r Einzelnen fördern und eine Entwicklung gemeinsamer Perspektiven für Jugendliche aus benachteiligten Stadtteilen fördern. Sie sollen erkennen, dass sie individuelle Fähigkeiten besitzen und daraus etwas entwickeln können. Dies jedoch nicht GEGEN andere, sondern mit ihnen zusammen.

• Weiterbildung von Multiplikatoren/innen aus Einrichtungen der Jugendarbeit, Sportvereinen, Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen, die Jugendliche stützen, stärken und fördern sollen. Auch hier herrschen antiziganistische Einstellungen, die es abzubauen gilt.

• Unterstützung und Zusammenarbeit mit kommunalen Einrichtungen der Integrationsförderung.


Link: aidd-Projekt




Refugees-Welcome-Map

Bis auf eine Spende durch das Linux-Hotel in Essen wird dies Projekt rein ehrenamtlich umgesetzt. Ziel der Karte ist es, die gesamte Infrastruktur der Flüchtlingshilfe und weitere Angebote der Integrationsarbeit in Deutschland abzubilden: Die vielfältigen Aktivitäten von Städten und Gemeinden, von Kirchen und Wohlfahrtsverbänden sowie die breite Palette zivilgesellschaftlicher Initiativen für Einwanderer.

Darüber hinaus bietet die Map auch vielfältige praktische Hilfestellung: Sie gibt ehrenamtlichen Helfern sowie den Flüchtlingen selbst Orientierung darüber, wo es welche Angebote gibt oder wo Freiwillige mithelfen können.

Sie bildet auch zunehmend die Grundlage zu einer regionalen und überregionalen Vernetzung von Initiativen aus der Flüchtlingshilfe und Integrationsangeboten.

Die „Refugees Welcome Map“ ist als interaktive Karte konzipiert: Über eine Beteiligungs-Plattform können Projekte und Initiativen selbst ihre Daten eintragen. Neben Adresse und Kontaktdaten werden für jeden Eintrag auch die konkreten Hilfsangebote genau erfasst. Die Nutzer der Karte können gezielt in einer großen Bandbreite von Angeboten nach spezifischen Themen suchen und sie leicht finden.

Link: www.refugeeswelcomemap.de/





»Starke Kinder – Kunst im Stadtteil«
– Bündnisse für Bildung


Zusammen mit den Partnern “Kulturbunker Bruckhausen“ und dem „Verein zur Förderung des kulturellen Austausches – VkA“ läuft jetzt in der 3. Verlängerung das das Projekt Kis 3 von Anfang 2016 bis Dezember 2017. Es wird über das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Daran teil nehmen ca. 40 Kinder, vorwiegend aus Rumänien und Bulgarien, darunter viele Roma. Über künstlerische Tätigkeiten werden der Zusammenhalt der Kinder und ihre individuellen Fähigkeiten gefördert. Vorbehalte und Ausgrenzungen werden abgebaut, und die Kinder erweitern in spielerischer Weise ihre Erfahrungshorizonte.

Die gute materielle Ausstattung und die Möglichkeit, den Kindern hin und wieder eine gute Verpflegung anbieten zu können, geben dem Projekt eine besondere Note.

Link: „Kultur macht stark"




Allgemeines zur Projektarbeit bei VIA
Die Projektarbeit hat im VIA in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Dabei decken wir eine große Bandbreite von Themen ab. Von antirassistischen Projekten über Kultur, Sport, Gesundheit, Bildung, Flüchtlingsarbeit bis hin zu Internationalem Jugendaustausch sind viele Schwerpunkte vertreten. Allen gemeinsam ist: Es steht der Mensch im Mittelpunkt, der nach Deutschland bzw. Europa einwandert.

Immer wichtiger werden Verbundprojekte, bei denen wir zusammen mit unseren Mitgliedsgruppen die Arbeit gestalten. Dabei entstehen Synergien, die für alle Beteiligten vorteilhaft sind. Kleinere Gruppen kommen zum einen auf diesem Wege in den Genuss von Fördergeldern, die sonst nicht erreichbar wären, und können sich zum anderen auf ihre Stärken, die inhaltliche Arbeit konzentrieren. Während die konkrete Arbeit in den Stadtteilen vor Ort von den Mitgliedsgruppen geleistet wird, übernimmt VIA die Akquise der Fördermittel, die Projektverwaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Koordinierung, Weiterbildung der Mitarbeiter/innen und die Schaffung von Kooperationen mit externen Partnern. Das Projekt bekommt so den Zugang zur Zielgruppe des Projekts mit Kooperationspartnern im Rücken, die das Vertrauen der Zielgruppe genießen, die wissen, wo die Probleme liegen und wie sie zu lösen sind.

Diese Konzeption findet zunehmend Anerkennung bei den zuschussgebenden Stellen. Die finanziellen Mittel für die Projekte kommen vorwiegend von der EU, von Landes- und Bundesbehörden sowie von Stiftungen. Hier sind insbesondere die AKTION MENSCH, aber auch die Krupp-Stiftung zu nennen.

Spenden und Zuwendungen sind herzlich willkommen. Spenden Sie hier über das Deutsche Spendenportal, sicher und schnell.

Ihre Spende ist selbstverständlich steuerlich absetzbar.