Glückwünsche zum Feiertag

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Ostern gilt als das bedeutendste Fest im Christentum.

Es bezieht sich auf den Tod und die Auferstehung Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Hervorgegangen ist es aus dem jüdischen Passah- oder Pessachfestes. Die Osterzeit beginnt in der Karnevalswoche am Aschermittwoch.

 

 




Weihnachten kann wohl als das Fest im kirchlichen Jahreskalender bezeichnet werden mit der größten Verbreitung. Längst schon in der westlichen Kultur fest integriert, wird es heutzutage von vielen Menschen auch losgelöst von seinem religiösen Hintergrund gefeiert.


 

 

Das Christentum




Hervorgegangen aus dem Judentum ist das Christentum heutzutage die größte Weltreligion mit weltweit circa 2 Milliarden Anhängern. Davon sind mehrheitlich mit etwa 60 Prozent katholisch, etwa 20 Prozent gehören zum Protestantismus, der sich aus der Reformationsbewegung des 16. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum entwickelte. Die restlichen Prozente entfallen auf Angehörige anderer religiöser Gemeinschaften wie z.B. der orthodoxen Kirche, als deren größter Vertreter, der anglikanischen und der unabhängigen Kirche (Die Zahlen sind der Multimedia-CD LexiRom Edition 2000 entnommen.).

In Deutschland leben mehr als 52 Millionen Christen. Der Anteil an Katholiken überwiegt dabei leicht mit mehr als 26,2 Millionen Mitgliedern (siehe: www.remid.de). Von den in Kirchen zusammengeschlossenen Christen in Deutschland sind bei den Katholiken mehrheitlich in der römisch-katholischen und bei den Protestanten in evangelischen Landeskirchen organisiert.

Doch trotz der vielen verschiedenen religiösen Strömungen, mindestens 300 größere kirchliche Zusammenschlüsse können ausgemacht werden, haben alle eines gemein: die Konzentration auf die Person JESUS CHRISTUS, ihr Leben und Wirken und als Grundlage religiöser Verkündung und Glaubenspraxis die BIBEL.

Die Bibel gilt als Grundlage für das religiösen Leben im Christentum und zeugt an verschiedenen Stellen von der Erneuerung des Bundes zwischen Mensch und Gott durch Jesus Christus. Dieser Bund - so die Christen - ersetzt somit den alten Bund Gottes mit Moses und seinem auserwählten Volk Israel. Dennoch bleiben die alten Schriften, wie sie im Alten Testament zusammengefasst sind, gültig.

Leben und Wirken von Jesus sind dem Neuen Testament zu entnehmen, das im wesentlichen aus den Erzählungen der 4 Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes) besteht, die die "frohe Botschaft" von dem Herrn Jesus Christus verkünden und eine Anleitung der Frömmigkeit und Nächstenliebe für die Gläubigen bieten. Die Texte der Evangelien sind weniger nüchterne Geschichtsschreibungen als vielmehr Überzeugungen des Glaubens aus der Sicht früher christlicher Gemeinden.

Mit dem Tode Jesu tritt mehr und mehr die Person Jesus Christus selbst in den Vordergrund. Während der Überlieferung nach Jesus seine Botschaft im Zentrum seine Glaubens setzte, gewinnen für Christen in der Nachfolge Jesu die Heilsgeschichte des Messias selbst mehr an Bedeutung. Maßgeblich gefördert durch die missionierende Tätigkeit des Paulus. Er gilt für viele im Christentum als Kristallisationsfigur bei der Verbreitung der Lehren des Christentums und als ihr erster Kirchengründer.

Nach seinem Tode breitete sich das Christentum von Jerusalem ausgehend über Palästina, Kleinasien, Griechenland aus, bis es schließlich auch Rom erreichte. Aufgrund seiner religiös-kulturellen Eingebundenheit verwundert es dann nicht, dass die ersten Christen (Urchristen) jüdischer Herkunft waren. Auch Jesus war Jude.