Glückwünsche zum Feiertag

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Das Opferfest beginnt am 10. Tag im islamischen Monat "Dhu`l-Hidjdja",

dem letzten Monat im islamischen Jahr, und dauert 3, bei türkischen Muslimen auch 4 Tage. Es bildet den Höhepunkt der großen Wallfahrt nach Mekka, dem Hadjdj (auch Hadjj, Hadsch), die jeder Muslim, der körperlich und finanziell dazu in der Lage ist, zumindest einmal in seinem Leben unternehmen soll.

 

 




Das Zuckerfest, auch Fest des Fastenbrechens genannt, stellt den Abschluss des Fastenmonats Ramadan dar. Da diese beiden Festlichkeiten in ihrer Bedeutung in Zusammenhang zu sehen sind, finden wir es wichtig, uns zuerst mit dem Ramadan zu beschäftigen




 

 

Der Islam




Das Wort "Islam" bedeutet "Frieden machen mit Gott". Die Bezeichnung "Muslim", wie sich die Anhänger des Islam nennen, lässt sich somit als "der Friedenmachende" übersetzen - ein Mensch, der sich um das Frieden machen bemüht. Mit "Frieden machen" ist hierbei gemeint, einen Grad der Einigkeit mit Gottes/ Allahs Wort durch den Koran, der heiligen Schrift des Islam, zu erreichen. Dieser Grundgedanke des Friedens im Islam lässt sich am ehesten mit dem der Nächstenliebe im Christentum vergleichen.

Der Islam ist die jüngste der fünf als Weltreligionen bekannten Religionen. Sie geht auf Mohammed (ca. 570 - 632 n. Chr.) als ihren Religionsstifter zurück, der um das Jahr 610 n. Chr. in der Abgeschiedenheit der mekkanischen Berge, in der Höhle Hira, in die sich Mohammed ab seinem 40zigsten Lebensjahr zunehmend zu Meditationen zurückzog, seine erste Offenbarung der göttlichen Worte erlebt und damit seine Berufung zum gottgesandten Propheten begründet. Doch schon bald nach seinen ersten öffentlichen Auftritten, seinen Verkündigungen der ihm von Gott eingegebenen Worte kommt es zu Spannungen mit den lokalen Machthabern. Die Situation des Propheten in Mekka spitzt sich zu und veranlasst ihn schließlich 622 zur Auswanderung (Hidjra) nach Medina. Dieses Datum markiert zugleich den Beginn der islamischen Zeitrechnung - das Jahr eins im islamischen Kalender, der sich im Übrigen von dem heutigen Sonnenkalender durch seine Orientierung an den Mondphasen unterscheidet. Der Mondkalender des Islam hat insgesamt ca. 354 Tage und ist damit um etwa 11 Tage kürzer als das Jahr des Sonnenkalenders.

In der Folgezeit dann vollzieht sich in und von Medina ausgehend die eigentliche Etablierung der islamischen Religion. Mohammed gründet eine solidarische islamische Gemeinschaft, deren Zusammenhalt fortan nicht mehr die Blutsverwandtschaft, sondern der gemeinsame Glaube ist. Gestärkt durch die Erfolge seines Wirkens zieht er im Jahre 630 in Mekka ein, reinigt die Kaaba, einem kubusförmigen Gebäude, in dem an einer Seite ein schwarzen Stein eingebracht ist, von den zahlreichen Gottheiten (Polytheismus), die zu seiner Zeit unter den Stammesverbänden verbreitet waren, erklärt die Kaaba zum "Haus Gottes" und macht sie damit zu der zentralen Kult- und Wallfahrtstätte des Islam. Damit knüpft er an die Tradition Abrahams (arab. Ibrahim) an. Nach muslimischer Auffassung haben Abraham/ Ibrahim und sein Sohn Ismael auf Gottes Geheiß die Kaaba aufgebaut und zu einer Wallfahrtsstätte gemacht, also schon einmal lange vor Mohammed. Mohammed stirbt im Jahre 632 n. Chr.