Glückwünsche zum Feiertag

Impressum


Das Opferfest beginnt am 10. Tag im islamischen Monat "Dhu`l-Hidjdja,

dem letzten Monat im islamischen Jahr, und dauert 3, bei türkischen Muslimen auch 4 Tage. Es bildet den Höhepunkt der großen Wallfahrt nach Mekka, dem Hadjdj (auch Hadjj, Hadsch)

 

 




Weihnachten kann wohl als das Fest im kirchlichen Jahreskalender bezeichnet werden mit der größten Verbreitung. Längst schon in der westlichen Kultur fest integriert, wird es heutzutage von vielen Menschen auch losgelöst von seinem religiösen Hintergrund gefeiert.


 

 

DER ISLAM




Im Islam spielt Mohammed eine große Rolle. Seine Lebensweise und Gewohnheiten (Sunna genannt) gelten für viele Muslime als Vorbild. Der Islam ist die einzige Religion, in der Mohammed als Prophet auftaucht. Gleichwohl anerkennt der Islam auch frühere Propheten, wie beispielsweise Moses oder Jesus Christus. Mohammed steht in der Reihe von Propheten von Adam angefangen über Abraham, Moses und Jesus, die alle die Worte des einen Gottes verkündeten. Mit Mohammed indes sei diese Reihe abgeschlossen und finden alle früheren Offenbarungen ihre Bestätigung, so dass er auch als das "Siegel der Propheten" gilt.
Außerdem ist Mohammed der Prophet, der den Koran (arab. "Lesung"), die heilige Schrift des Islam, empfangen hat. Wie in vielen anderen Religionen auch enthält der Koran eine Reihe von Offenbarungen und ist damit das Grundgerüst des Glaubens. Der Koran besteht aus 114 Suren (das ist der Ausdruck für die Kapitel im Koran), die in Reimform verfasst sind. Die einzig wirklich anerkannte Version ist die arabische. Zum vereinfachten Verständnis wird der Koran zwar in andere Sprachen übersetzt. Da aber bei einer Übersetzung immer auch eine Sinnverfälschung möglich ist, bleibt arabisch die Sprache des Korans und auch der islamischen Gebete.
Das Gebet (Salat) hat im Islam einen sehr großen Stellenwert. Fünfmal am Tag zu beten ist eine der fünf Säulen des Korans, nach denen sich Gläubige zu richten haben. Dabei wird stets in Richtung Kaaba in Mekka gebetet. Zu diesen Säulen zählt weiterhin das a.) Bekenntnis zum Glauben - an Allah, dem einen Gott, und - an Mohammed als dessen Gesandter und dem letzten, definitiven Propheten, b.) das Fasten (Saum) im Monat Ramadan, c.) die Pilgerfahrt (Hadjdj, Hadsch) nach Mekka und d.) die Almosensteuer (Zakat) für die Armen.

Heute ist der Islam mit ca. 1,19 Milliarden Anhängern (siehe: Brockhaus Enzyklopädie, 2005) nach dem Christentum die zweitgrößte Religion der Welt. Die Hauptrichtungen gliedern sich in Sunniten, die die Mehrzahl der Muslime in der Welt stellen (ca. 90%), und Schiiten (siehe: LexiRom Edition 2000). Daneben existiert eine Vielzahl an kleineren Gemeinschaften (z.B. Aleviten, Ahmadija, Sufi-Gemeinschaften). Die meisten Anhänger hat der Islam im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nord- und Westafrika, aber man findet überall auf der Welt Muslime. In Deutschland leben etwa 3,3 Millionen Moslems (siehe: www.remid.de).

Empfehlungen zum Weiterstöbern: REMID (Hg.): Religionen feiern, 1997
Brockhaus Enzyklopädie, 2005
Schmitt, Eric-Emmanuel: Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, 2003
"Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, daß dieser nichts merkt. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur "der Araber an der Ecke" ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt - auch die des Glücks und des Lächelns" (Quelle: www.fischerverlage.de). www.remid.de (Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst e. V. - REMID)
Küng, Hans (2001): Spurensuche. Die Weltreligionen auf dem Weg, Teil 2 (auch als Buch und Computer-CD zu bekommen)