Glückwünsche zum Feiertag

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Jom Kippur ist das "Versöhnungsfest" der Juden und für sie zugleich der höchste Feiertag im Jahresfestkreis.

Nach jüdischer Zeitrechnung beginnt Jom Kippur bei Sonnenuntergang vor dem 10. Tischri (d.h. September/ Oktober) und beinhaltet einen etwa 10 Stunden langen Synagogen-Gottesdienst.

 

 




Mit dem Pessach- oder Passahfest wird alljährlich der Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Knechtschaft, dem Auszug aus Ägypten (auch "Exodus" genannt), gedacht. Es ist das Bekenntnis zu dem einen Gott (Jahwe), der das jüdische Volk aus Ägypten herausführte.






 

 

DAS JUDENTUM






Nach jüdischer Auffassung beginnt die Geschichte des Volkes Israels und damit des Judentums mit dem Bund, den Gott (Jahwe) mit Abraham schloss und der in Abrahams Sohn Isaak und dessen Sohn Jakob (der später den Namen "Israel" erhielt) seine Fortsetzung fand. Dieser Bund begründet den Glauben an den EINEN Gott, dem Schöpfer und Erhalter der Welt. Noch heutzutage erinnert die Beschneidung an dieses Ereignis. Im 1. Buch Mose (Genesis 17, Vers 7, 10-11) ist zu lesen:

"Ich schließe meinen Bund zwischen mir und dir samt deinen Nachkommen, Generation um Generation, einen ewigen Bund: Dir und deinen Nachkommen werde ich Gott sein. […] Das ist mein Bund zwischen mir und euch samt deinen Nachkommen, den ihr halten sollt: Alles, was männlich ist unter euch, muss beschnitten werden. […] Das soll geschehen zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch"

Das Volk Israel, das sind die 12 israelitischen Stämme, die der Erzählung nach auf die 12 Söhne Jakobs (Ruben, Simeon, Levi, Juda, Issachar, Sebulon, Benjamin, Dan, Naftali, Gad, Ascher und Josef) als deren Stammesväter gleichen Namens zurückgehen. Unter ägyptischer Herrschaft groß geworden, werden die Israeliten von dem Pharao des Landes in völliger Unfreiheit zu Frondiensten herangezogen. Nach einer Zeit der Qual und Unterdrückung und der Hoffnung auf Erlösung führte sie Moses schließlich mit der Hilfe Gottes aus Ägypten und zum Berg Sinai, wo er ihnen die "Zehn Worte" (den Dekalog) offenbarte, die er dort durch Gott empfing.

Die Schicksalsgeschichte Israels ist also auf das engste mit Gott verbunden. Ihm verdanken sie die Befreiung aus ägyptischer Knechtschaft, den Auszug (auch Exodus genannt) aus Ägypten und durch die Sinai-Offenbarung die Weisung zu einem gemeinschaftlichen, ethische Regeln einforderndes gottgefälliges Leben. Seine Botschaft und das Selbstverständnis heutiger Juden basiert darauf: Israel ist das von Gott erwählte Volk und Jahwe ihr Gott.

Im 2. Buch Mose (Exodus 6, 6-7) spricht Gott zu Mose folgende Worte:
"[...] sag zu den Israeliten: [...] Ich nehme euch als mein Volk an und werde euer Gott sein. Und ihr sollt wissen, dass ich Jahwe bin, euer Gott, der euch aus dem Frondienst in Ägypten herausführt."

Diese neben weiteren Erzählungen stehen in den fünf Büchern Mose (Altes Testament), die im Judentum als Tora oder Thora bezeichnet werden. Sie ist das Fundament jüdischen Glaubens, gleichwohl sich ihre Schilderungen einer historisch gesicherten Erkenntnis entziehen. Aus ihr wird in jüdischen Gottesdiensten vorgelesen. Kommentierungen, Auslegungen zur Tora finden sich im Talmud (hebräisch "Lehre).