Glückwünsche zum Feiertag

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Jom Kippur ist das "Versöhnungsfest" der Juden und für sie zugleich der höchste Feiertag im Jahresfestkreis.

Nach jüdischer Zeitrechnung beginnt Jom Kippur bei Sonnenuntergang vor dem 10. Tischri (d.h. September/ Oktober) und beinhaltet einen etwa 10 Stunden langen Synagogen-Gottesdienst.

 

 




Mit dem Pessach- oder Passahfest wird alljährlich der Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Knechtschaft, dem Auszug aus Ägypten (auch "Exodus" genannt), gedacht. Es ist das Bekenntnis zu dem einen Gott (Jahwe), der das jüdische Volk aus Ägypten herausführte.






 

 

DAS JUDENTUM




Ein Charakteristikum ganz eigener Art zeigt sich in der wechselvollen Geschichte des Judentums. Nach
- der Landnahme Palästinas,
- der Einigung zu einem Königreich Israel mit der Hauptstadt    Jerusalem unter David,
- der Reichstrennung (ca. 926 v. Chr.),
- dem allmählichen Untergang des Reiches mit der 1. Zerstörung des    Tempels in Jerusalem, dem Zentralheiligtum der Juden, durch die    Babylonier, - dem Babylonischen Exil (587 - 538 v. Chr.) und
- schließlich der endgültigen Zerstörung des Tempels (70 n. Chr.) Es begann die Zerstreuung (= Diaspora) der Juden in alle Welt - ein Umstand, der fortan den jüdischen Glauben, die jüdischer Kultur, das jüdische Leben und auch die Neugründung Israels in ihrer Entwicklung wesentlich mitprägte.

Heute leben ca. 13,6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens auf der Welt (aus: Brockhaus Enzyklopädie, 21. Aufl.). In Deutschland sind von diesen circa 105000 in jüdischen Gemeinden organisiert (siehe: www.remid.de). Der Großteil der Juden weltweit aber lebt nicht in Israel (etwa 5,2 Millionen), sondern in den USA (rd. 5,7 Millionen).


Empfehlungen zum Weiterstöbern:

REMID (Hg.): Religionen feiern, 1997

Lexikon zum Judentum

Jüdische Gemeinden in Deutschland

Informationsplattform Religion

Große Quizsammlung

Bibel online, Einheitsübersetzung

Küng, Hans (2001): Spurensuche. Die Weltreligionen auf dem Weg, Teil 2 (auch als Buch und Computer-CD zu bekommen)