Glückwünsche zum Feiertag

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Das Opferfest beginnt am 10. Tag im islamischen Monat "Dhu`l-Hidjdja,

dem letzten Monat im islamischen Jahr, und dauert 3, bei türkischen Muslimen auch 4 Tage. Es bildet den Höhepunkt der großen Wallfahrt nach Mekka, dem Hadjdj (auch Hadjj, Hadsch)

 

 




Das Zuckerfest, auch Fest des Fastenbrechens genannt, stellt den Abschluss des Fastenmonats Ramadan dar. Da diese beiden Festlichkeiten in ihrer Bedeutung in Zusammenhang zu sehen sind, finden wir es wichtig, uns zuerst mit dem Ramadan zu beschäftigen





 

 

DAS OPFERFEST




Den Abschluss des ersten Festtages begehen Muslime mit einer feierlichen Abendveranstaltung. Die folgenden Tage indes stehen für daheimgebliebene, nicht-pilgernde Muslime im Zeichen von Verwandtschaftsbesuch oder gemeinsamen Ausflügen.
Ein weiterer Aspekt des Opferfestes ist sein besonders ausgeprägter gemeinschaftlicher, stark verbindender Charakter. In dieser Zeit richtet sich die Aufmerksamkeit der Muslime in aller Welt auf Mekka, dem heiligen Ort, und auf das Treiben der wallfahrenden Schwester und Brüder. Unabhängig von ihrer islamischen Ausrichtung, ob Sunniten, Schiiten, Aleviten oder anderer Gruppierung, betonen Muslime die Solidarität mit den Pilgern und fühlen sich als eine große islamische Gemeinschaft, was durch die Ausübung des gleichen Opferrituals verstärkt wird.
Ihren Ursprung findet die Wallfahrt nach islamischer Auffassung in Ibrahim, der sie zur Ehrung des Einen Gottes eingeführt hat. Später wird der Prophet Mohammed erneut die Bedeutung des Ortes für die Gläubigen hervorheben und die Kaaba zur zentralen Kultstätte seines Glaubens, dem Islam, erklären. Im Koran (Sure 3, 96-97) steht:

"Das erste Haus, das für den Menschen errichtet wurde, ist gewiss dasjenige in Mekka […]. Und Gott hat den Menschen die Pflicht zur Wallfahrt nach dem Hause auferlegt, allen, die dazu eine Möglichkeit finden".
Die Rituale der Pilgerfahrt sehen vor, dass nach dem Sichreinigen und dem Anlegen einfacher Kleidung die Gläubigen die Kaaba 7mal umrunden. Ebenfalls 7mal sind die Erdhügel al-Safa und al-Marwa abzulaufen, bevor sich die Gläubigen zum gemeinschaftlichen Gebet in die große Moschee zurückziehen. Am 9. Tage im islamischen Monat Dhu`l-Hidjdja, ein Tag vor dem Opferfest, steigen die Pilger auf den "Berg der Barmherzigkeit", um dort die Vergebung der Sünden zu erbitten. An diesem Ort soll sich Mohammed kurz vor seinem Tode während seiner letzten Wallfahrt aufgehalten haben. Das Werfen von Kieselseteinen auf drei Steinsäulen, die den Teufel symbolisieren, gehört auch zum Wallfahrtsritus. Mit dem Opferfest, der erneuten Umrundung der Kaaba und dem Schlussgebet in der großen Moschee endet dann für die Pilger der Hadjdj.
Im Verlaufe der gesamten Pilgerzeit ist das Parfümieren, Haar-, Bart- und Nägelschneiden für Muslime verboten. Jeder Muslim hat sich in dieser Zeit voll und ganz seinem Glauben hinzugeben. In Gebeten versunken wird die Wallfahrt begangen. Kein Nicht-Muslime darf diesen heiligen Ort betreten.
Das Opferfest ("Kurban bayrami" wie es auf türkisch oder "Id-al-Adha" auf arabisch heißt) beginnt in diesem Jahr am 31. Dezember 2006.

Empfehlungen zum Weiterstöbern: REMID (Hg.): Religionen feiern, 1997
Informationen rund um das Opferfest

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