Glückwünsche zum Feiertag

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Jom Kippur ist das "Versöhnungsfest" der Juden und für sie zugleich der höchste Feiertag im Jahresfestkreis.

Nach jüdischer Zeitrechnung beginnt Jom Kippur bei Sonnenuntergang vor dem 10. Tischri (d.h. September/ Oktober) und beinhaltet einen etwa 10 Stunden langen Synagogen-Gottesdienst.

 

 




Mit dem Pessach- oder Passahfest wird alljährlich der Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Knechtschaft, dem Auszug aus Ägypten (auch "Exodus" genannt), gedacht. Es ist das Bekenntnis zu dem einen Gott (Jahwe), der das jüdische Volk aus Ägypten herausführte.




 

 

Pessach




Mit dem Pessach- oder Passahfest wird alljährlich der Befreiung der Israeliten aus ägyptischer Knechtschaft, dem Auszug aus Ägypten (auch "Exodus" genannt), gedacht. Es ist das Bekenntnis zu dem einen Gott (Jahwe), der das jüdische Volk aus Ägypten herausführte. Das Fest beginnt am 14./ 15. Nissan des jüdischen Mondskalenders - dies entspricht in unserem Kalender März/ April. - und dauert in Israel 7 Tage und außerhalb von Israel, in der Diaspora, 8 Tage.

Den Auftakt am Vorabend des jüdischen Festes macht der im Kreise der Familie begangene und nach einer bestimmten Ordnung vollzogene "Sederabend" (Seder = Ordnung), eine Art Familiengottesdienst. Der Sederabend wird mit Freunden und Verwandten gefeiert, wobei der Tisch festlich geschmückt ist.

Die Essensbeilagen sind zugleich Symbole, wie das Pessachlamm, welches an die Gottesopfer im Tempel von Jerusalem erinnern soll. Auch Bitterkräuter und Meerrettich sind auf dem Tisch zu finden. Sie symbolisieren die "Bitterkeit" der Sklaverei. Die Mazzot (oder Mazza, Matzen) sind ungesäuerte Brote. Sie stehen für den raschen Auszug aus Ägypten, da es der biblischen Erzählung nach keine Zeit zum Gären hatte. Für Juden ist es eine Pflicht, Gesäuertes (Chamez) an Pessach zu meiden - es nicht zu essen, im Hause aufzubewahren oder anzusehen. Jüdische Familien säubern das ganze Haus und entfernen alles Chamez. Insofern wird Pessach auch als das "Fest der ungesäuerten Brote" oder als "Mazzotfest" bezeichnet.

Charosset, ein Fruchtmus aus Äpfeln, Nüssen, und Zimt, steht für den Lehm, den die Israeliten in der Zeit der Knechtschaft für die ägyptischen Bauten verwendeten. Frisches Gemüse (z.B. Sellerie, Petersilie, Kartoffeln) als Früchte der Erde und Symbole für die Hoffnung auf einen Neubeginn und das Ei als Zeichen für die Trauer über die Zerstörung des Tempels in Jerusalem gehören ebenfalls zu den besonderen Beilagen. Dazu wird Wein getrunken, der noch mal die Freude über den erfolgreichen Weg aus der Sklaverei und der Fremdbestimmung ausdrücken soll.

Traditionell wird an diesem Abend aus der Pessach-Haggada vorgelesen, die die Erzählung vom Auszug Ägyptens enthält.

Empfehlungen zum Weiterstöbern:

REMID (Hg.): Religionen feiern, 1997

Informationsseite des Vereins Hagalil e.V. zu vielfältigen Themen aktuellen jüdischen Lebens, jüdischer Geschichte, Kultur und Religion

Information über jüdisches Leben in Deutschland

Informationsplattform Religion

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