Glückwünsche zum Feiertag

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Das Opferfest beginnt am 10. Tag im islamischen Monat "Dhu`l-Hidjdja,

dem letzten Monat im islamischen Jahr, und dauert 3, bei türkischen Muslimen auch 4 Tage. Es bildet den Höhepunkt der großen Wallfahrt nach Mekka, dem Hadjdj (auch Hadjj, Hadsch)

 

 




Das Zuckerfest, auch Fest des Fastenbrechens genannt, stellt den Abschluss des Fastenmonats Ramadan dar. Da diese beiden Festlichkeiten in ihrer Bedeutung in Zusammenhang zu sehen sind, finden wir es wichtig, uns zuerst mit dem Ramadan zu beschäftigen






 

 

Das Zuckerfest




Als Abschluss des Ramadans feiern die Muslime das sog. Zuckerfest. Der Name Zuckerfest stammt hierbei vom türkischen Ausdruck "Seker-Bayrami". Tatsächlich lässt sich der arabische Name "Id Al-Fitr" eher mit "Fest des Fastenbrechens" übersetzen, womit auch der Bezug zum Ramadan hergestellt ist. Die Vorsilbe "Id" kennzeichnet dabei dieses Datum als ein Festtag.

Wann wird gefeiert?
Das Zuckerfest dauert 3 Tage und findet am Anfang des auf den Ramadan folgenden Monats, des 10. Monats im islamischen Jahr (Schawwal), statt.

Warum wird gefeiert?
Muslime bedanken sich bei Allah dafür, dass er sie während des Fastenmonats bei ihrer Aufgabe unterstützt hat. Und so überwiegen neben der Erleichterung über das Ende des Fastens doch die Freude und der Stolz über die dargebrachte Verzichtsleistung.

Wie wird gefeiert?
Es gibt besondere religiöse Rituale, so beginnt das Zuckerfest mit einem Morgengottesdienst, das mit Festtagsgebet und Festtagspredigt begangen wird. Außerdem gibt es zum Beispiel das Ritual des Händeküssens, mit dem Älteren am Zuckerfest Respekt gezollt wird.

Wie schon der Name "Zuckerfest" besagt, ist es an diesen Tagen in einigen Ländern Brauch, insbesondere Kindern Süßigkeiten zu schenken. Gemeinsam mit der Familie wird gekocht und gebacken. Es wird sich festlich gekleidet und die Verwandtschaft besucht. Auch der Besuch von Gräbern verstorbener Familienangehörigen gehört zum Fest.

Ein Ritual, das für jeden Muslim Pflicht ist, sind die besonderen Almosen (Zakat) an Bedürftige. Jeder hat hier so viel abzugeben, wie er vermag und möglichst so, dass es für einen anderen reicht, das Fest gebührend feiern zu können. Üblich ist inzwischen der Gegenwert einer anständigen Mahlzeit, wobei der Betrag für jedes Land festgelegt und im Voraus zu entrichten ist, damit die Mittel rechtzeitig zum Zuckerfest bei den Armen ankommen. Das Almosen ist Ausdruck der Reinigung von dem Reichtum der materiellen Welt, die als Leihgabe Gottes verstanden wird.