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Europa wird älter ...

31.10.2006 um 10:04

Europa wird älter - Forum zur demographischen Zukunft des Kontinents Antworten auf die Herausforderungen einer schrumpfenden Erwerbs- und alternden Gesamtbevölkerung werden in diesen Tagen in Brüssel gesucht. Dort veranstaltet die EU-Kommission vom 30. - 31. Oktober das „Forum zur demografischen Zukunft Europas“. 400 Vertreter der Mitgliedstaaten und Experten aus ganz Europa werden erstmals auf EU-Ebene strategische Lösungen für das Problem der Bevölkerungsalterung in Europa diskutieren. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche konkreten Maßnahmen ergriffen werden sollen, um den Herausforderungen einer alternden Bevölkerung zu begegnen. Auch die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen nimmt an dem Expertenforum teil.

kategorie1 http://europa.eu.int/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/06/1490&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en weitere Infos dazu „Künftig müssen wir alle Politiken durch die Demografie-Brille betrachten. Die Änderungen werden sich auf dem Arbeitsmarkt, in der Gesundheitsversorgung und bei den Rentensystemen bemerkbar machen, aber die zunehmende Alterung der Bevölkerung wird auch unsere Bildungssysteme, unsere Städteplanung, die Wohnraumversorgung und die Infrastrukturen vor eine Herausforderung stellen. Die heutige Konferenz bietet den Mitgliedstaaten und Experten die Gelegenheit, vorbildliche Vorgehensweisen auszutauschen und konkrete langfristige Lösungen zu erörtern", sagte Vladimír Špidla, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit.

Bis zum Jahr 2050 wird sich in Europa die Anzahl der Menschen über 80 nahezu verdreifachen. Die 60- bis 79-Jährigen werden rund ein Viertel der Gesamtbevölkerung in der EU ausmachen. In ihrer vor kurzem veröffentlichten Mitteilung zur demografischen Zukunft Europas untersuchte die EU-Kommission, wie dieser Herausforderung begegnet werden kann. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Förderung der demografischen Erneuerung, der Schaffung von mehr Arbeitsplätzen und in einem längeren Berufsleben, in höherer Produktivität, der Integration von Migranten und tragfähigen öffentlichen Finanzen.

Auf dem heutigen Forum werden Good-Practice-Beispiele in jedem dieser Bereiche analysiert, wie etwa das deutsche Netz zur Förderung des Wirtschaftssektors für alterungsbezogene Produkte, das italienische „Zeitlabor“ zur Förderung einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die schwedische Initiative für ein Altern in Gesundheit. Außerdem werden sich die Experten mit der Frage auseinandersetzen, welche Rolle die Regionen und Kommunen bei der Bewältigung des demografischen Wandels spielen können.

Die EU-Kommission beabsichtigt, alle zwei Jahre ein solches Forum zu organisieren, um die Dynamik zur Bewältigung des demografischen Wandels aufrechtzuerhalten. Überdies soll das Forum nach Vorstellung der EU-Kommission als Katalysator für die Organisation ähnlicher Veranstaltungen und Debatten auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene wirken.


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