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Demografischer Wandel

 

Seit dem Jahr 2003 geht die Bevölkerungszahl in Deutschland zurück und wird nicht mehr von Zuwanderern ausgeglichen. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter fortsetzen und verstärken. Wegen des Rückgangs von Arbeitsplätzen und der steigenden Arbeitslosenquote verstärkt sich der natürliche Bevölkerungsrückgang durch eine steigende Zahl von Menschen, die abwandern.
In erster Linie sind dies die gut ausgebildeten Jüngeren. Der Anteil der Erwerbsbevölkerung wird deshalb deutlich abnehmen. Außerdem steigt das Durchschnittsalter der Erwerbsfähigen erheblich an. Für Unternehmen wird diese Entwicklung gravierende Auswirkungen haben:

1. Die Belegschaften altern
Unternehmen achten heute noch kaum auf Weiterbildung, Gesundheitsförderung und alternsgerechte Arbeitsplätze für ältere MitarbeiterInnen, so dass Produktivitätsrückgänge drohen. Auch die Weitergabe von Erfahrungswissen an jüngere Mitarbeiterinnen wird meist nicht systematisch gefördert. Wenn die „Baby Boomer“ gleich scharenweise in Rente gehen werden, kann sogar die Leistungsfähigkeit des gesamten Unternehmens betroffen sein.


2. Paradigmenwechsel auf dem Arbeitsmarkt
Der Arbeitsmarkt wird sich fundamental wandeln: Aus einer Situation mit zu vielen Arbeitskräften für zu wenig Arbeit wird schon in wenigen Jahren ein überalterter Arbeitsmarkt mit Fachkräftemangel werden. Besonders in Branchen, wo es heute bereits Mangel an qualifizierten Arbeitskräften gibt, wird sich der Wettbewerb um Personal drastisch verschärfen. Der zukünftige Wettlauf um die besten Talente betrifft besonders die gut ausgebildeten Personen mit fachlicher und /oder Hochschul-Qualifikation (Fach- und Wissensarbeiter). Vor allem für die Klein- und Mittelbetriebe wird die Situation schwierig, denn im Gegensatz zu großen Unternehmen können sie ihre Arbeitskräfte kaum überregional rekrutieren.







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Termine

Im Wintersemster 2014/15 startet an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel der weiterbildende Masterstudiengang \"Management von Diversity, Gleichstellung und Antidiskriminierung\". Mehr Informationen [HIER]

Am 3. Juni 2014 findet der 2. Deutsche Diversity-Tag statt. Vom Workshop über einen Flash-Mob bis hin zum "Tag der offenen Tür" ist alles möglich. Näheres hier: [HIER]

Die "Charta der Vielfalt" hat eine Broschüre mit Trends, Empfehlungen und Instrumenten zu Diversity Management herauszugeben, die speziell für kleine und mittlere Unternehmen gedacht ist. "Diversity Management – Mehrwert für den Mittelstand" heißt die neue Publikation, die auch gerne in größerer Stückzahl kostenlos bestellt werden kann. Download hier: [HIER]

Konferenz DIVERSITY 2013 mit DIVERSITY Slam
am 28./29.11.2013 in Berlin
Näheres hier:
DIVERSITY Slam

1. Deutscher Diversity-Tag: 11.06.2013
Der Verein „Charta der Vielfalt e.V.“ richtet 11.06.13 den 1. Deutschen Diversity-Tag aus und präsentiert einem breiten Publikum zukunftsweisende Diversity-Ansätze. Alle Unternehmen und Institutionen, die Vielfalt zeigen wollen, sind zum Mitmachen aufgerufen.
Diversity Tag

Die Unternehmensberatung Roland Berger veröffentlichte in 2012 die Studie " "Diversity & Inclusion - eine betriebswirtschaftliche Investition". Download [ hier ]

DGB und Friedrich-Ebert-Stiftung laden ein zum Gesprächskreis:
"VIELFALT TUT GUT! Gesundheit und Pflege in der Einwanderungs-
gesellschaft
"
28.11.12 in Berlin * Infos hier: 0228/883-8307>
"Deutscher Diversity-Preis:"
Die Ausschreibung für den Deutschen Diversity Preis 2013 beginnt am 2. November 2012
Diversity Preis 2013

Der Begriff Diversity, der meist mit »Diversität«, »Vielheit« »Heterogenität«, des Weiteren mit »Verschiedenartigkeit der Belegschaft« oder in leicht po-
sitiver Konnotation mit »Vielfalt« übersetzt wird, ist vielschichtig und facettenreich. Die aktuelle Diskussion bewegt sich zwi-
schen den Polen der Gleich-
stellungspolitik einerseits und einer proaktiven Wettbewerbs-
orientierung andererseits.
wikipedia